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Thomas Friedrich

Referent Akademie-Programm

Impulse erhalten und sich austauschen

Vorträge, Workshops, Diskussionsformate und weitere Methoden sind die Elemente von Akademie-Foren, mit denen die Akademie des Sports sport- und gesellschaftspolitische Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgreift und Impulse für die Sportentwicklung gibt.

Sport – Bildung – Teilhabe! - Vom Lernort Sportverein zum Mitwirken in den Bildungsregionen Niedersachsens

Das Akademie-Forum „Sport – Bildung – Teilhabe! Vom Lernort Sportverein zum Mitwirken in den Bildungsregionen Niedersachsens“ fand am 25. Juni 2015 statt.

Es informierte, sensibilisierte und machte Mut, dass der Sport(verein) zukünftig in Bildungsnetzwerken oder Bildungslandschaften mitwirkt und ein selbstverständlicher Partner ist.

Der Hintergrund: Am 26. Januar 2015 haben das Land Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände ein Rahmenkonzept für Bildungsregionen in Niedersachsen vorgestellt und veröffentlicht.

Fotos: LSB Niedersachsen

 

Forumsblitzlichter

Nicola Klebba (Niedersächsisches Kultusministerium):

„Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die allen Menschen – unabhängig von ihrer sozialen Ausgangslage und ihrer Herkunft – bestmögliche Entwicklungschancen und Voraussetzungen für eine gelingende Bildungsbiografie bieten.“

 

Dr. Jessica Süßenbach (Universität Duisburg-Essen):

„Der Fähigkeit, in Netzwerken zu agieren und Akteure aus anderen Handlungsfeldern für die Potenziale des Sports und die Kooperation mit Vereinen zu sensibilisieren kommt eine gesteigerte Bedeutung zu.“

 

Jennifer Wimmer (Bildungsbüro Landkreis Peine):

„Wir wollen alle Anbieter nonformaler Bildung an einen Tisch bringen. Wir bieten Vernetzung, Transparenz und Kommunikation.“

 

Jens Hortmeyer (Geschäftsführer Stadtjugendring Wolfsburg):

„Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht: Wie bekommt der Bürger in Wolfsburg das richtige Bildungsangebot zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, egal ob das Angebot von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Kirchen usw. kommt.“

 

Simone Strasburger (Bildungsbüro Landkreis Uelzen):

„Wir haben im letzten Jahr alle Bildungsakteure im Kreis eingeladen, auch die Sportvereine, doch kein Verein ist gekommen. Und auch in der AG „Außerschulische Lernorte" ist der Sport nicht vertreten. Dabei verstehen sich Bildungsregionen nicht als Netzwerke um Schulen herum.“

 

Friederike Hoff-Elfers (Schulleiterin der GS Moritzberg Hildesheim):

„Der Sport hat viel mehr Möglichkeiten sich einzubringen als nur in die Ganztagsbetreuung.“

 

Wilhelm Laaf (Vorsitzender KSB Peine):

„Die Gesellschaft verändert sich, die Schule verändert sich und auch die Sportvereine müssen sich diesen Veränderungen stellen.“

 

Hajo Rosenbrock (Vorsitzender Turn-Klubb zu Hannover):

„Wir müssen die anderen Bildungsakteure überzeugen, dass wir kompetente und zuverlässige Partner sind. Unser Motto heißt „Reden und Handeln“ und zwar mit Schule, Kita, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden.“

 

Karl-Heinz Steinmann (Akademieleiter):

Wir wollen einerseits den Sportvereinen Mut machen, sich als Bildungsanbieter zu verstehen und sich in Netzwerken zu beteiligen. Andererseits wollen wir unseren Partnern aus Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Kommunen deutlich machen, dass wir als organisierter Sport ein starker Bildungspartner sind.“

 

Norbert Engelhardt (Stellv. Vorstandsvorsitzender des LSB Niedersachsen):

„Bringen Sie sich ein, beteiligen Sie sich in den Bildungsregionen, fangen Sie in den Bildungsregionen mit ersten kleinen erfolgsversprechenden Dingen an und setzen Sie die Ziele anfangs nicht zu hoch.“