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Marco Vedder

Referent Akademie-Programm

Sport- und Bewegungsplanung im kommunalen Kontext - Ansätze für Kommune und Sportverein

Acht Referenten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zeigten neue Ansätze der Stadtentwicklungs-, Sport- und Bewegungsplanung für Kommunen, bei denen Verwaltung, Bürger und Sportorganisationen zusammenarbeiten: Anlass war die Kooperations-Veranstaltung der Akademie des Sports und des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports am 17. August. Kurt Rathmes stellte die Ergebnisse der Sportstudie: „Wohin soll sich der ostbelgische Breitensport entwickeln?“ vor und berichtete über die Vennbahn-Strecke - der längste Bahntrassenradweg Europas, der durch drei Länder führt (Deutschland, Belgien und Luxemburg) und Jan Oostenbrink über sog. Nachbarschafts-Sport-Coaches (Buurtsportcoaches ) in den Niederlanden. Stefan Henn vom Institut für Sportstättenentwicklung informierte über die Potentiale des Sportatlas Rheinland-Pfalz für eine moderne Sportstättenentwicklungsplanung, Ludger Triphaus über das Konzept „Zukunftsstadt – Atmendes Bocholt 2030+“ und Prof. Thomas Heinrich von der Fachhochschule Osnabrück über die Finnenbahn, eine sog. Naturlaufbahn u. a. am Hochschulsportzentrum Aachen. Und schließlich berichtete Gwendolyn Kusters über den Bau einer Skate-Anlage im neuen Stadtteilpark Linden-Süd. Dr. Arne Göring von der Universität Göttingen ergänzte die Praxisbeispiele in seinem Vortrag „Sportentwicklung neu denken? –Von der Planung zur kommunalen Selbstorganisation“ um die wissenschaftliche Perspektive.

 

Impressionen

  Fotos: Volker Minkus

Die Referentinnen und Referenten

Ludger Triphaus
        

Ludger Triphaus wurde 1986 Leiter des Jugend-Sportamtes der Stadt Bocholt und war u. a. zuständig für die kommunale Sportentwicklungsplanung. Seit 2011 ist er Stadtkämmerer der Stadt Bocholt und leitender Sozialdirektor bei der Stadt Bocholt. Darüber hinaus ist er seit 1976 Vorsitzender der Sportjugend im KSB Borken und war 1980 als Vizepräsident des KSB Borken Initiator des Breitensportentwicklungsprogramm im Kreis Borken der Jahre 84/85. Seit 2016 ist Ludger Triphaus Präsident der Europäischen Akademie des Sports e. V., die er 1992 mit gründete. Im Projekt "Zukunftsstadt – Atmendes Bocholt 2030+" ist er Ansprechpartner bei der Stadt Bocholt.


Foto: Stadt Bocholt
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Kurt Rathmes

Kurt Rathmes ist studierter Sportlehrer und seit vielen Jahren in verschiedenen Positionen bei der Deutschsprachichgen Gemeinschaft Belgiens beruflich tätig. Seit 2007 ist er Fachbereichsleiter für Sport, Medien und Tourismus im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und seit März 2016 Leiter der Nationalen Antidopingorganisation für die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. In seinen Tätigkeiten verantwortet Kurt Rathmes u. a. eine Breitensportentwicklungsstudie, die eine aktuelle Datengrundlage zu den Bedarfen, Entwicklungszielen und Herausforderungen der Bevölkerung und der Sportvereine der Deutschsprachichgen Gemeinschaft Belgiens schaffen soll.


Foto: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft

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Jan Oostenbrink

Jan Oostenbrink ist studierter Jurist und war zunächst bei mehreren niederländischen Wasserverbänden u. a. als Geschäftsführer und anschließend 16 Jahre als stellv. Geschäftsführer der EUREGIO tätig. EUREGIO ist ein deutsch-niederländischer Zweckverband zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Seit 2014 arbeitet Jan Oostenbrink freiberuflich im Feld des Intercultural Management und der Cross-border Cooperation. Zu seiner Expertise gehört die grenzübergreifende Kommunikation, das Prozess- und Projektmanagement sowie die Projektentwicklung u. a. in den Bereichen Soziales, Sport und Kultur sowie Gesundheit. Darüber hinaus ist Jan Oostenbrink aktiver Volleyballspieler.


Foto: privat
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Dr. Arne Göring

Dr. Arne Göring studierte Sportwissenschaften, Biologie, Soziologie sowie Politikwissenschaften und arbeitet als Sportwissenschaftler am Sportzentrum der Universität Göttingen. Er leitet das operative Geschäft des Hochschulsports an der Uni Göttingen, forscht und lehrt in der Sportsoziologie, der Erlebnispädagogik sowie in den Gesundheitswissenschaften. Zu seinen Forschungsschwer-punkten gehören die Sportentwicklungsforschung sowie die Auseinandersetzung mit gesundheitswissenschaftlichen Fragestellungen.

 Foto:privat

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Reinhardt te Uhle

 

Reinhardt te Uhle ist seit 1992 Leiter der Europäischen Akademie des Sports Velen/Bocholt. Zuvor war er 8 Jahre für den Kreissportbund Borken als Breitensportkoordinator tätig und war für die Breitensportentwicklung im Kreis Borken zuständig. In seiner Funktion als Akademieleiter der Europäischen Akademie verantwortet er seit 25 Jahren die Planung und Umsetzung grenzüberschreitender Maßnahmen und Projekte im deutsch-niederländischen Grenzraum. Seit 2014 ist er für die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt im Bereich der Internationalisierung der Stadt Bocholt tätig sowie für die Planung und Umsetzung der strategischen Handlungsziele im Rahmen der Zukunftsgestaltung der Stadt Bocholt.


Foto: privat
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Prof. Dr. Thomas Heinrich

Prof. Thomas Heinrich ist studierter Dipl.-Ing. Landschaftsplanung und schloss sein Studium an der Technischen Universität Berlin erfolgreich ab. Seit 1985 ist er freiberuflich im eigenen Landschaftsarchitektur-Büro tätig, das die Gestaltung von Grünflächen und Außenanlagen für Krankenhäuser, Verkehrsbetriebshöfe sowie Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen zu seinen Aufgaben zählt. Zudem ist Prof. Heinrich seit 1995 an der Hochschule Osnabrück mit einer Professur für Landschaftsbau tätig. Hier sind die Fachgebiete Verkehrsanlagen, Wegebau, Sportanlagen und Spielplätze seine Schwerpunkte. Weiter forscht er zur Qualität und den Eigenschaften von Reitböden und Laufbahnen/Finnenbahnen.


Foto: privat
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Gwendolyn Kusters

Gwendolyn Kusters ist als Landschaftsarchitektin bei der Landeshauptstadt Hannover mit der Planung von öffentlichen Freiräumen betraut. Zu Ihrem Aufgabengebiet beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün gehören u.a. die Umgestaltungen und Neuplanungen von Spielplätzen, Schulhöfen, Stadtplätzen und Parks. Ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit liegt in der Steuerung und Durchführung von Bürgerbeteiligungsprozessen für eine zielorientierte Realisierung konkreter Planungsvorhaben.


Foto: privat
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Stefan Henn

Stefan Henn schloss 2013 das Studium der Politik- und Geisteswissenschaften an der Universität Trier erfolgreich als Master of Arts ab. Bereits während des Studiums war Henn in verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten an den Lehrstühlen für Regierungslehre und vergleichende Regierungslehre der Universität Trier sowie beim Landtag Rheinland-Pfalz tätig. Nach seinem Abschluss begann Stefan Henn seine berufliche Tätigkeit als Mitarbeiter der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports sowie als Referent für grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier. Aktuell leitet er die Koordinierungsstelle des Instituts für Sportstättenentwicklung (ISE) der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports und ist Doktorand am Forschungszentrum Europa (FZE) sowie am Lehrstuhl für Kommunal- und Regionalpolitik, Verwaltungsmodernisierung, Small and Micro States in Europe der Universität Trier.


Foto: privat
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