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Marco Vedder

Referent Akademie-Programm

 

 

Akademie-Gespräch

Sport – ein Kulturgut unserer Zeit!?

Im Dezember 2000 hat der Deutsche Sportbund für sein damaliges 50-jähriges Jubiläum in Hannover das Motto formuliert: „Der Sport - ein Kulturgut unserer Zeit“. Für den LandesSportBund (LSB) Niedersachsen  e. V. ist es unstrittig, dass der Sport auch heute einen wichtigen kulturellen Beitrag für die Gesellschaft leistet. Ganz sicher ist Sport auch heute ein Kulturgut.

Zudem stehen Kultur und Sport in der Niedersächsischen Verfassung gleichrangig nebeneinander: „Das Land, die Gemeinden und die Landkreise schützen und fördern Kunst, Kultur und Sport.“

Ist also der Sport - wie die Kunst - losgelöst von der Kultur zu betrachten? Oder haben Kunst und Sport als Konsequenz eine genauso hohe gesellschaftliche Bedeutung wie die Kultur? Welche Rolle spielt der Sport für die niedersächsische Gesellschaftskultur?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen möchten wir uns mit Ihnen im Rahmen des Akademie-Gesprächs befassen. Sie sind herzlich dazu eingeladen mitzudiskutieren.

Das Akademie-Gespräch findet am Dienstag, den 11.12.2018, von 19:30 bis 21:30 Uhr in der Akademie des Sports - Standort Hannover (Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover) statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Diskutantinnen und Diskutanten

Björn Thümler

Björn Thümler MdL ist seit November 2017 Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Der studierte Historiker und Politikwissenschaftler begann seine berufliche Laufbahn als Mitarbeiter in verschiedenen Büros von Mitgliedern des Deutschen Bundestages bevor er 2003 selbst als Mitglied in den Niedersächsischen Landtag für den Wahlkreis Wesermarsch gewählt wurde. Von 2008 bis 2010 war Thümler stellvertretender Vorsitzender, von 2009 bis 2010 Parlamentarischer Geschäftsführer und von 2010 bis 2017 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag.

         

Foto: MWK/brauers.com

Moritz Rinke

Moritz Rinke, 1967 geboren, zählt zu den führenden Dramatikern Deutschlands. Seine Stücke wurden zu den besten deutschsprachigen Stücken gewählt und mehrmals verfilmt, wie zum Beispiel „Republik Vineta". Rinkes erste Arbeit für den Film („September“), in dem er als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. 2010 erschien sein erster Roman-Bestseller „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“. Sein neuestes Stück „Wir lieben und wissen nichts“ wird an über 50 Bühnen national und international gespielt. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke (ZDF/ARTE, „Mein Leben - Moritz Rinke“). Zudem ist Rinke offizieller Botschafter des SV Werder Bremen und Mitbegründer der DFB-Autorennationalmannschaft.


Foto: Rowohlt-Verlag
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Dennis Bohnecke

Dennis Bohnecke ist 1978 in Hannover geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur und Stationen beim Radio ist Herr Bohnecke seit 2003 im GOP Varieté-Theater Hannover, absolvierte eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann und wurde 2007 Deutschlands jüngster Varieté-Direktor. In den vergangenen zehn Jahren hat sich Hannover zu Deutschlands Varieté-Hauptstadt entwickelt. Jährlich begrüßt das GOP rund 180.000 Besucher und ist    u. a. Veranstaltungsort der Gala zur Wahl des Behindertensportler/in des Jahres. Dennis Bohnecke ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender der City Gemeinschaft Hannover, Mitglied im Aufsichtsrat des Turn-Klubb zu Hannover und sitzt im Kuratorium vom Freundeskreis Hannover. Er spielt Tennis und läuft die Halbmarathondistanz.


Foto: GOP Varieté-Theater
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Reinhard Rawe

Reinhard Rawe studierte Sportwissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Hannover. 1983 begann er als Pressereferent des LandesSportBundes (LSB)  Niedersachsen seine berufliche Laufbahn. 1989 wurde Reinhard Rawe Geschäftsführer und 1998 Direktor des LSB. Nach der Umstrukturierung des LSB Niedersachsen im Jahr 2014 ist er nun der Vorstandsvorsitzende. Parallel dazu ist Reinhard Rawe Mitglied des Vorstandes der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und Beisitzer im Vorstand des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e. V. (NISH).


Foto: LSB Niedersachsen

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Prof. Dr. Peter Frei

Prof. Dr. Peter Frei ist Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim. Er studierte Sportwissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Köln und war anschließend an der Deutschen Sporthochschule Köln und der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. Seit 2007 ist Herr Prof. Dr. Frei Universitätsprofessor für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sportpädagogik an der Universität Hildesheim. Die Schwerpunkte in der Forschung und der Lehre von Herrn Prof. Dr. Frei liegen in der Sportunterrichtsforschung, dem Kinder- und Jugendleistungssport sowie der Sport-Medien-Kultur.

 


Foto: privat
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Melanie Botzki
Informationen folgen in Kürze
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Thomas Harling

Thomas Harling ist Jahrgang 1962 und in Braunschweig geboren. Herr Harling studierte in Würzburg und Münster katholische Theologie mit Diplom-Abschluss. Darüber hinaus studierte er Germanistik in Würzburg, Münster und Albany, New York, USA, mit dem Abschluss Master of Arts. Von 1998 bis 2011 war Thomas Harling Leiter der katholischen Hochschulgemeinde Hildesheim und von 2011 bis 2016 Projektleiter des 1.200-jährigen Bistumsjubiläums im Bistum Hildesheim. Anschließend war Herr Harling Kulturbeauftragter im Bistum Hildesheim und ist seit 2017 Leiter des Projektbüros Kulturhauptstadt Hildesheim 2025.


Foto: Bistum Hildesheim
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Der Moderator

Florian Breitmeier

Florian Breitmeier ist Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk. Erste journalistische Schritte machte er in der Sportredaktion der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Nach dem Studium der Politikwissenschaften in Göttingen absolvierte er zunächst ein Volontariat beim NDR. Von 2003 bis 2010 arbeitete er zunächst als Moderator und Autor in der Hörfunk-Redaktion "Aktuelles und Sport". 2011 wechselte er in den Programmbereich von NDR Kultur. Dort ist er nun Redakteur für den Themenbereich "Religion und Gesellschaft".

                             
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